Leistungsanforderungen und Förderangebote im Fach Mathematik

Wir befähigen unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Potenziale weiterzu- entwickeln, indem wir sie individuell fördern (Individuelle Förderung).

Wir fördern bei uns allen das Streben nach Leistung in unserer Gesellschaft und schaffen Akzeptanz für Bestleistungen. Besondere Leistungen werden daher von uns gewürdigt (Leistungsbereitschaft).

(Leitlinien des LEBK im neuen Schulprogramm)

 

Ausgangspunkt

Niemand ist zufrieden, wenn die Noten in Mathematik schlecht sind:
Schülerinnen und Schüler befürchten, keinen Abschluss oder nicht den gewünschten Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Eltern sorgen sich um das Gleiche.
Die Lehrerinnen und Lehrer des Faches sind enttäuscht und frustriert, dass ihr Unterricht nicht so wirksam ist, wie sie es sich wünschen.

 

Ziel

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg hat sich zum Ziel gesetzt, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und damit auch deren Noten im Fach Mathematik zu verbessern.

Die Schule hat in diesem Sinne bereits verschiedene organisatorische Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt. Darüber hinaus bieten wir verschiedene Fördermöglichkeiten.

Um das genannte Ziel zu erreichen ist aber genauso auch die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zur Mitwirkung notwendig. In diesem Bereich haben wir in den vergangenen Jahren Defizite festgestellt und formulieren hier noch einmal konkret unserer Erwartungen.

 

Maßnahmen der Schule

 

Zusätzlicher Unterricht in Differenzierungskursen

Unterstufe Höhere Handelsschule und Kaufmännische Assistenten

1 Stunde im gesamten Schuljahr zur Aufarbeitung von Defiziten und Vertiefung des regulären Unterrichtsstoffs

Oberstufe Höhere Handelsschule und Kaufmännische Assistenten

1 Stunde im zweiten Halbjahr zur Prüfungsvorbereitung

Wirtschaftsgymnasium Jahrgangstufe 11

1 Stunde im ersten Halbjahr (wählbar) Schuljahr zur Aufarbeitung von Defiziten und Vertiefung des regulären Unterrichtsstoffs

1 Stunde im zweiten Halbjahr (verpflichtend) zur Einführung des im Abitur einzusetzenden grafikfähigen Taschenrechners (GTR)

Wirtschaftsgymnasium Jahrgangstufe 13

1 Stunde im zweiten Halbjahr als Blockveranstaltungen in den schriftlichen Abiturfächern zur Abiturvorbereitung

Berufsfachschule

2 Stunden im zweiten Halbjahr für Schülerinnen und Schüler, die im folgenden Schuljahr die Höhere Handelsschule oder Kaufmännischen Assistenten besuchen möchten

 

Weitere bestehende Fördermaßnahmen

Höhere Handelsschule und Kaufmännische Assistenten

Einsatz von Skripten für das selbständige Arbeiten, in denen der Unterrichtsstoff komprimiert zusammengefasst wird, mit Übungsaufgaben und Lösungen zu allen Themenbereichen.

Höhere Handelsschule und Kaufmännische Assistenten

Einsatz von differenzierten Arbeitsblättern mit zusätzlichen Übungsaufgaben und Lösungen zu allen Themenbereichen in Papierform (zu erhalten bei der Mathematiklehrkraft) oder auf der Online-Plattform moodle

 

Geplante Fördermaßnahmen

  • Ausarbeitung von Skripten und Arbeitsblättern für die Bildungsgänge Berufsfachschule und Wirtschaftsgymnasium
  • Ausbau der Online-Plattform moodle (z.B. Tests zur Selbstkontrolle online, Nutzung des Forums für den Austausch von Fragen)

 

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Höhere Handelsschule

Sämtliche Klassenarbeiten werden als Parallelarbeiten geschrieben, um ein einheitliches Leistungsniveau zu erreichen.

Kaufmännische Assistenten

Die ersten beiden Klassenarbeiten der Unterstufe und die Klassenarbeit vor der Prüfung werden als Parallelarbeiten geschrieben.

Wirtschaftsgymnasium

In der Qualifikationsphase werden die Klausuren paralleler Grund- und Leistungskurse als Parallelklausur geschrieben.

Alle Bildungsgänge

Die Klassenarbeiten werden mit exemplarischen Schülerlösungen beim Fachbereichsleiter abgegeben, um auch bei der Korrektur einheitliche Bewertungsmaßstäbe zu gewährleisten.

Höhere Handelsschule

Umstellung der didaktischen Jahresplanung hin zu einem spiralcurricularem Aufbau (d.h. „vom Leichten zum Schweren“, um Defizite in der Oberstufe zu vermeiden.

 

Geplante Maßnahmen zur Qualitätssicherung

  • Erstellung einer neuen didaktischen Jahresplanung bei den Kaufmännischen Assistenten, die den Besonderheiten des Bildungsgangs noch mehr Rechnung trägt.
  • Ausweitung der Parallelarbeiten auf alle Bildungsgänge

 

Anforderungen an die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler

Hausaufgaben

Das selbstständige Anfertigen von Hausaufgaben ist unbedingt notwendig, um in Mathematik erfolgreich zu sein.

Trotz aller Differenzierungsangebote in der Schule ist auch ein regelmäßiges Nacharbeiten zu Hause notwendig.

Als Zeitrichtwert ist je Unterrichtsstunde Mathematik etwa die gleiche Zeit an Nacharbeit erforderlich.

Nur durch eine regelmäßige Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff verbunden mit einer Selbstkontrolle des Leistungsstands ist es den Schülerinnen und Schülern möglich, frühzeitig auftretende Defizite zu erkennen und diese – ggf. mit Unterstützung – zu beseitigen.

Vorbereitung auf Klassenarbeiten

Klassenarbeiten sollten langfristig vorbereitet werden. Die Termine sind lange im Voraus bekannt (s. Parallelarbeiten), eine Vorbereitung wenige Tage vor der Arbeit ist nicht ausreichend.

Mitarbeit im Unterricht

Sowohl in Plenumsphasen als auch in den selbstständigen Erarbeitungsphasen ist eine aktive Mitarbeit jeder Schülerin und jedes Schülers erforderlich.

Führen von Unterlagen

Die Unterlagen und Werkzeuge (z.B. Taschenrechner) für den Mathematikunterricht müssen in jeder Unterrichtsstunde vorhanden sein.

Aktivierung bereits bekannter Themen

Viele Themen der Unterstufen sind bereits in der Sekundarstufe 1 behandelt worden. Diese werden am Ludwig-Erhard-Berufskolleg vertieft und in neue zumeist kaufmännische Zusammenhänge gebracht. Es ist hilfreich, wenn Unterlagen der Sekundarstufe 1 noch vorhanden sind und bei Bedarf herangezogen werden können.

 

 

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