Realität erfahren - Crashkurs NRW

Schwerer Unfall auf der B64. „Was ist passiert? Was erwartet mich?“ – Gedanken, die den Einsatzkräften auf der Fahrt zu einer Unfallstelle durch den Kopf gehen und die sie zusammen mit den gemachten Erfahrungen im Präventionsprogramm Crashkurs NRW den 700 Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Erhard-Berufskolleg mitgeteilt haben. 

Mit der Kampagne Crashkurs richtet sich die Polizei in Nordrhein-Westfalen an Jugendliche und junge Erwachsene, die bald den Führerschein machen oder ihn erst seit kurzem besitzen.

2019 11 09 Crashkurs 2019

 

Die Emotionen und die bedrückenden und eindringlichen Schilderungen von Feuerwehr, Polizei, Notärzten und Notfallseelsorger, die die Unfälle erlebt haben, stehen hier im Vordergrund, sie sollen auf die Schüler einwirken, sie sollen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung bewirken, um Unfälle zu vermeiden. 

Industriekaufleute ziehen Bilanz

Im Rahmen einer Feierstunde bei dem Unternehmen Geha Möbelwerke (Hövelhof) erhielten die Schülerinnen und Schüler der IN3b am 11.10.2019 ihre Abschlusszeugnisse der Berufsschule. 

Nach den Begrüßungsworten von Herrn Henrichsmeyer und Herrn Großestrangmann (Geschäftsführer der Geha-Möbelwerke) folgten Reden von Frau Menne (Schulleiterin), Herrn Brunnert (Ausbilder der Geha Möbelwerke), Herrn Fleitmann (Bildungsgangleiter) und Frau Buddenberg (Klassenlehrerin). 

Abschließend zogen die Schüler Bilanz, bevor bei einem Imbiss ein reger Austausch zwischen Azubis, Ausbildern und Lehrern erfolgte. 

Herzlichen Glückwunsch!!!

2019 10 23 Abschluss Industrie

Bestleistung

Verena Jostmeier gehört zu den Besten in Ostwestfalen. Für ihre mit der Gesamtnote „sehr gut“ bestandene Abschlussprüfung im Beruf Industriekaufmann/-frau erhielt sie im Rahmen einer feierlichen Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen eine besondere Auszeichnung. Verena Jostmeier ist ehemalige Auszubildende der Salzkottener Gilbarco GmbH und war Schülerin der Industrieklasse am Standort Büren.

 

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v.l. Klassenlehrer Bernd Rüther (LEBK), Verena Jostmeier, Ausbilder Dominik Friedrich (Gilbarco GmbH)

 

 

#PassAuf!

Die Kreispolizeibehörde Paderborn hat ihre Schwerpunktwoche zum Thema Ablenkung mit einem Informationsvormittag am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Paderborn abgeschlossen. Ein rund 180 Zentimeter großes Handy warnte die Schülerinnen und Schüler vor den Folgen von Ablenkung im Straßenverkehr. Dazu führte die Polizei während der Woche Kontrolleinsätze durch und stellte dabei 60 Handyverstöße fest. 

"Die Ablenkung durch Handys und andere elektronische Geräte im Straßenverkehr ist hochriskant. Anrufe oder Nachrichten können nicht so wichtig sein, dass dafür das persönliche und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet werden", sagte Manfred Müller, Landrat des Kreises Paderborn, in seiner kurzen Begrüßungsansprache am Berufskolleg. 

Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h legt der Verkehrsteilnehmer in seinem Fahrzeug eine Strecke von 14 Metern pro Sekunde zurück. Ein ablenkender Blick von drei Sekunden auf das Handy bedeutet also einen Blindflug von über 40 Metern. Erwischt die Polizei einen Fahrer dabei, drohen ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Wer auf dem Fahrrad von einem Handy abgelenkt wird, zahlt 55 Euro. 

"Verkehrsteilnehmer, die sich zum Beispiel durch elektronische Geräte ablenken lassen, handeln äußerst leichtsinnig, denn die Fahrleistung und die Reaktionszeit verschlechtern sich dadurch drastisch", betont Sebastian Müller. Der Polizeihauptkommissar leitet innerhalb der Kreispolizeibehörde Paderborn den Verkehrsdienst, der sich um die Bekämpfung der Hauptunfallursachen und die Überwachung des Verkehrsverhaltens, der Verkehrsmittel und des Verkehrsraumes kümmert. 

Um für das Thema Ablenkung auch visuell zu sensibilisieren, nutzte die Paderborner Polizei im Ludwig-Erhard-Berufskolleg ein etwa 180 Zentimeter hohes Handy, das vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat zur Verfügung gestellt worden war. Das Handymodell ist mit einem Bildschirm ausgestattet, auf dem kleine Videos vor der Gefahr durch Ablenkung am Steuer warnen. Ein weiteres Handy dieser Art stand in der Schwerpunktwoche im Foyer des Dienstgebäudes der Direktion Verkehr in der Paderborner Ferdinandstraße. 

Neben den Informationen zum Thema Ablenkung war die Polizei am Dienstag und am Donnerstag im Kreis Paderborn auch im Kontrolleinsatz Ablenkung unterwegs. Am Dienstag wurden neun PKW-Fahrer erwischt, die durch ein Handy abgelenkt waren. Ebenso schauten neun Radfahrer lieber auf ihr Handy, als auf den Straßenverkehr. Am Donnerstag wurden 42 Autofahrer mit Handy am Steuer erwischt.

2019 09 25 Pass auf

Landrat Manfred Müller (l.) und Polizeihauptkommissar Sebastian Müller, Leiter des Verkehrsdienstes der Polizei, sowie die Leiterin des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, Christiane Menne, informierten die Schülerinnen und Schüler zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr.

https://www.presseportal.de/blaulicht/r/Paderborn , Autor: Mark Heinemann