Unterstützung bei Problemen

Schülerinnen und Schüler sind heutzutage oftmals großen psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Untersuchungen gehen davon aus, dass der Anteil in diesem Bereich bei ca. 10 % liegt. Zwar können die Schülerinnen und Schüler durch die seit 2010 verankerte Schulsozialarbeit und die Beratungsteams an den Schulen zeitnah Unterstützungsangebote erhalten, die Probleme der Jugendlichen sind allerdings häufig so geartet, dass eine bisher fehlende leicht zugängliche schulpsychologische Unterstützung vor Ort notwendig wird. Ohne diese fallen immer wieder Schülerinnen und Schüler sowohl aus dem Unterstützungs- als auch aus dem Schulsystem heraus. Um dem entgegen zu wirken, ist am Berufskollegzentrum Maspernplatz in Paderborn im Februar 2018 das von der Bezirksregierung Detmold und dem Schulministerium unterstützte Modellprojekt PePSUN (Präventives psychosoziales Unterstützungsnetzwerk) gestartet.

2019 07 10 Pepsun-1

 

Die Schulpsychologin Bettina Klaßen-Leitloff hat 2018 im Berufskollegzentrum Maspernplatz ihre Arbeit für das auf 4 Jahre angesetzte Projekt aufgenommen. Sie ist direkt vor Ort niederschwellig für Schülerinnen und Schüler aber auch für Lehrerinnen und Lehrer erreichbar und arbeitet innerhalb des bereits vorhandenen Netzwerkes aus Klassen- und Beratungslehrern, Sozialarbeitern und Mitarbeiter der Schulberatungsstelle. Dieses Netzwerk arbeitet auch mit Jugendämtern, Beratungsstellen, LWL-Kliniken, sozialen Einrichtungen wie bspw. der Caritas und INVIA zusammen. Zusätzlich soll die Arbeit der Beteiligten untereinander innerhalb des Projektes intensiviert und ausgebaut werden. Der Erfolg des Projektes wird von der Universität Paderborn finanziert durch die Reinhard Mohn Stiftung und die Unfallkasse NRW untersucht.

Im Rahmen der Projektarbeit trafen sich alle Beteiligten sowie Vertreter der Krankenkassen am Berufskollegzentrum Maspernplatz um sich über den aktuellen Stand des Projektes und der Evaluation auszutauschen.

Topverkäufer

Vor den Ferien wurde am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Büren für drei Tage der klassische Unterricht aufgelöst. Anstatt dessen durften die Höheren Handelsschüler und Wirtschaftsgymnasiasten unter der Leitung von Andreas Lohse und Peter Hoffmann  ihr Wirtschaftsgeschick im Rahmen des Unternehmensplanspieles „Topsim“ testen.

Ausgangspunkt ist hier ein fiktives Unternehmen. Nachdem in den letzten Jahren Zelte verkauft wurden, galt es in diesem Jahr, möglichst erfolgreich Rucksäcke zu produzieren und zu verkaufen. Alle notwendigen Aktivitäten mussten geplant und umgesetzt werden. Das computergestützte Unternehmensplanspiel gibt dabei immer neue Situationen vor, auf die die Schüler – auch in Abhängigkeit ihrer Konkurrenten – reagieren müssen. Die Schüler spielten dabei in Teams gegeneinander. Ausgehend von der Festlegung eines geeigneten Preises für ihr Produkt mussten sie Beschaffungs-, Produktions-, Finanz-, Personal-, Forschung- / Entwicklungs- sowie Marketingentscheidungen treffen. Die besten Teams wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. 

 

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Unternehmensgruppe 1 - 10

 

1.Platz: Tim Marten, Emre Peker

2. Platz: Nils Hemmelgarn, Jarmila Krüger, Marie Lüke, Ina Wiens

3.Platz: Sven Becklönne, Luca Grundmann, Marc Siedhoff, Luke Wildfang

 

 

 2019 07 17 TopsimU17

Unternehmensgruppe 11 - 18

 

1.Platz: Madlen Huber, Cedric Klenter, Daniel Kraus

2.Platz: Daniel Fries, Kajus Lange, Ibrahim Sadeq Ibrahim, Alex Schierling 

3.Platz: Luisa Biermann, Ivan Gagelgants,Leon Holtkötter, Elfrieda Rehl

 2019 07 17TopsimU24

Unternehmensgruppe 19 – 26

 

1.Platz: Jasmin Hane, Franziska Leniger, Adrian Mahn, Pascal Oesterwalbesloh, Moritz Sürig

2.Platz: Dominik Gontschar, Maxim Kisselmann,Marcel Schulz, Jan Stasis

3.Platz: Lennard Jäger, Luca Motnik, Daniel Nikisch, Tobias Richard

 

 

 

 

 

 

Besuch

Vor den Sommerferien erhielt das Projekt Eule in Büren Besuch von Weihbischof Matthias König. Seine Visite erfolgte in Begleitung von Frau Claudia Kruse, Koordinatorin beim Caritasverband im Dekanat Büren, und Frau Ursula Bökmann, Koordinatorin beim Caritasverband im Dekanat Paderborn und in der Region Delbrück.

2019 07 17 EULE-Besuch Bischof

Weihbischof König besuchte an diesem Tag mehrere ehrenamtliche Projekte im Dekanat Büren, darunter auch das Projekt Eule, das bereits seit 11 Jahren am LEBK in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Büren durchgeführt wird.

Zu dem Treffen im „Eule-Raum“ des LEBK Büren waren neben Weihbischof König und den Vertreterinnen der Caritas auch einige „Schüler-Lehrer“ und „Senioren-Schüler“ sowie die betreuenden Lehrkräfte erschienen.

Bei Kaffee und reichlich Mineralwasser – immerhin war dieser Mittwoch der heißeste Junitag seit 70 Jahren – erläuterte zunächst Herr Hoischen den Anwesenden in einer Präsentation das Projekt Eule und dessen Entwicklung. Anschließend tauschten sich die Beteiligten im lockeren Gespräch über das Projekt aus. Herrn Weihbischof König interessierten hierbei insbesondere das Angebot, die Abläufe und natürlich die Gründe für die Motivation der Beteiligten, am Projekt Eule teilzunehmen.

Weihbischof König betonte am Ende noch einmal die große Bedeutung des Ehrenamtes und fand insbesondere die eigene Teilnahme an einem Fotobuch-Kurs sehr erwägenswert.

Die Beteiligten freuen sich über die Wertschätzung, die Weihbischof Matthias König dem Projekt Eule mit seinem Besuch entgegengebracht hat. (Celia Ndzala-Ballesteros und Birgit Wortmann)

Besichtigung

Die Klasse IN1a hat am 11.07.2019 das Unternehmen Fischer Panda GmbH in Sennelager besichtigt. Der Schwerpunkt der Besichtigung war der Produktionsbereich.

 

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Die Fischer Panda GmbH ist Hersteller von Dieselgeneratoren, Hybrid- und Antriebssystemen für mobile Marine- und Fahrzeuganwendungen. Die Generatoren sind für ihr kompaktes Design und die extrem niedrigen Geräusche während des Betriebes bekannt. Das Fischer Panda Team umfasst weltweit mehr als 500 Techniker und Verkäufer in über 80 Ländern.

Während der Führung durch den Montagebereich und anschließend wurden viele Fragen gestellt. So fand eine Verknüpfung zwischen den in der Schule thematisierten Kenntnissen aus dem Produktionsmanagement und der praktischen Umsetzung statt.