Crashkurs NRW

Unfälle mit jungen Menschen, die so schwer verletzt wurde, dass sie starben oder mit bleibenden Schäden an Körper und Seele überlebten. Diese Unfälle dienten am Dienstag- und Mittwochmorgen bei der Veranstaltung „Crashkurs NRW“ als bedrückende Abschreckung, um anderen jungen Verkehrsteilnehmern und ihren Familien ein ähnliches Schicksal zu ersparen. „Ein kleiner Augenblick kann über Leben und Tod entscheiden.“

Mit der (Präventions) Kampagne Crashkurs NRW „Realität erfahren. Echt hart.“ richtet sich die Polizei in Nordrhein-Westfalen an Jugendliche und junge Erwachsene, die bald den Führerschein machen oder ihn erst seit Kurzem besitzen. In der von Rainer Hoberg, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Paderborn, moderierten Veranstaltung erläuterten Feuerwehrmann Johannes Mollemeier,  Notfallärztin Dr. Spils ad Wilken , Polizeihauptkommisar Andreas Dorst und Notfallseelsorger Heinrich Friesen ihre Erlebnisse von schweren Unfällen und die schwerwiegenden Folgen für Unfallopfer und Hinterbliebene. Eindrücke, die alle Beteiligten immer wieder emotional belasten, die aber auch bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern eine emotionale Betroffenheit hervorruft.  

„In einer Sekunde kann mehr passieren als du denkst. Wir wollen, dass ihr sicher lebt.“

 

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Mit Unfallgefahren konfroniert

Prävention ist wirksam. Das beweisen die rückläufigen Zahlen von Verkehrsunfällen in NRW. Paderborn zieht in dieser Hinsicht jedoch eine vergleichsweise erschütternde Bilanz. [...] Die Verkehrssicherheitstage, ausgerichtet von der Verkehrswacht und der Polizei Paderborn, richten sich gezielt an junge Autofahrer, erklärt Organisator Werner Brüseke: »Gerade im Berufsschulalter machen viele junge Menschen ihren Führerschein. Deshalb ist es wichtig, hier anschauliche Präventionsarbeit zu leisten.«

 

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In Paderborn seien die Zahlen der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen bis 25 Jahren beteiligt sind, vergleichsweise hoch, berichtet Christian Rörig. Der Verkehrssicherheitsbeauftragte des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs ist sich sicher: »Vor allem in ländlichen Regionen wird am Wochenende oft das Auto genutzt. Häufig sind junge Menschen leichtsinnig und bedenken nicht, dass Verkehrsunfälle nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Schäden bergen.«

Neben dem »Crashkurs«, bei dem die Polizei Schülern einmal im Jahr von besonders fatalen Verkehrsunfällen berichtet, werden alle vier Jahre die Verkehrstage organisiert. Das Besondere hierbei: 18 Stationen lassen Schüler Gefahrensituationen durchleben. Ein Auffahrunfall mit 50 Stundenkilometern wird im Gurtschlitten simuliert. Dieter Rohlfing erklärt Schüler Desmond Vuong: »Das richtige Anschnallen rettet Leben. Bei 28 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle sind Opfer nicht angeschnallt gewesen. Ein Gurt hätte 200 Tode verhindern können.« Wichtig sei jedoch, dass der Beckengurt stramm am Körper anliege. Im Winter sollte daher während der Fahrt auf die gut gefütterte Daunenjacke verzichtet werden, erklärt Rohlfing.

Der Rettungssimulator lässt Schüler den Überschlag eines Autos erleben. Tückisch hierbei ist, erklärt Reinhold Feldick von der Gütersloher Verkehrswacht, dass das eigene Körpergewicht das Gurtschloss im Falle eines Überschlags blockiert. »In so einem Fall ist das richtige Abstützen enorm wichtig, um sich aus dem verunglückten Fahrzeug zu befreien«, erklärt der Gütersloher. Obwohl viele Schüler mit Respekt an das rotierende Fahrzeug treten, zeigen sie großes Interesse. »Ich hoffe, dass sie sich im Ernstfall an die Tipps erinnern, die wir ihnen mit auf den Weg geben«, sagt Feldick.

Eine völlig andere Form der Machtlosigkeit erleben Unfallopfer, wenn sie in einer akuten Notsituation von Gaffern beobachtet und gar fotografiert werden. Um diese Situation zu erleben, können sich Schüler in die Gafferbox begeben, die rundherum mit Fotos beklebt ist. Im Zentrum der starrenden Menschen können Schüler Fotos von echten Unfällen betrachten. Diese sind von Gaffern aufgenommen und im Internet veröffentlicht worden. Unter Klappen verborgen sind weitere Fotos von schweren Verkehrsunfällen. »Schüler werden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausame Szenen zeigen. Sie können selbst entscheiden, ob ihre Neugierde groß genug ist, um die Klappen zu öffnen«, erklärt Christian Rörig.

Landrat Manfred Müller ist sich sicher: »Im Falle von Gaffern hat das Recht auf Leben und Hilfeleistung Vorrang vor dem Recht der Information.« Es sei grausam, wenn Angehörige durch Fotos in sozialen Medien vom Tod der Unfallopfer erfahren, bevor die Polizei und die Seelsorger die Möglichkeit haben, die Familie zu informieren.

Quelle: Isabella Wünnerke,  WV vom 27.09.2018

 

Neue Wege im Bereich der Logistik

Dank der Zusammenarbeit der FHDW, des Schwerlastspezialisten Universal Transport und des Ludwig-Erhard-Berufskollegs ist ein neues Angebot im Bereich der Logistik entstanden: Ein Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft wird gekoppelt mit einer Ausbildung zur Kauffrau/zum Kauffmann für Spedition und Logistikdienstleistung und führt in 4 Jahren zu einem Bachelor sowie einem IHK-Abschluss. 

 

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Bildunterschrift: Michael Rohde (LEBK), Anke Wübbeke (Universal Transport), Benjamin Meinhardt (FHDW)

 

Das Konzept sieht im ersten Jahr eine dreimonatige Praxisphase in der Spedition vor, an die sich eine Theoriephase in der Berufsschule anschließt. Nach einer weiteren Praxisphase startet dann das Studium an der Fachhochschule, wobei sich nach jedem Semester ein praktischer Teil im Unternehmen anschließt. Im sechsten Semester wird dann die Bachelor-Arbeit für den Abschluss International Business (B.A.) oder Betriebswirtschaft (B.A.) geschrieben. 

Eine erste Vorstellung des neuen Konzepts auf der Jobmesse Connect in Paderborn im September 2018 stieß bereits auf gute Resonanz. „Wir sind im Kampf um die besten Köpfe. Da müssen wir mit attraktiven Angeboten mithalten, sonst gehen diese Köpfe woanders hin. Und dieses spezielle Angebot aus einem interessanten akademischen Abschluss und hoch spannender betrieblicher Ausbildung wird überzeugen“, ist sich die Personalreferentin bei Universal Transport, Anke Wübbeke, sicher.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist neben einer Affinität für Logistik-Prozesse ein erfolgreich abgeschlossenes Abitur oder Fachabitur, sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, gute Kenntnisse in MS Office sowie eine erfolgreiche Teilnahme am FHDW-Auswahlverfahren. Geboten werden dann nicht nur die Übernahme der Studien-, Ausbildungs- und Prüfungsgebühren sowie eine attraktive monatliche Vergütung, sondern auch eine Praxisphase im Ausland sowie ein optionales Auslandssemester.

 

 

 

 

 

Wer wird Europameister?

Wie erleben wir Europa im Alltag? Welche Rolle spielt Europa aktuell für Deutschland? Wie soll die Zukunft aussehen? Welche Perspektive hat der Euro? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Europaklassen der Unter- und Mittelstufen des Wirtschaftsgymnasiums Anfang September im Rahmen einer Europaveranstaltung, die im Auftrag der Bundesregierung vom Bürger Europas e.V. durchgeführt wurde. 

 

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Im ersten Teil der Veranstaltung nahmen die Schülerinnen und Schüler am interaktiven Wissensquiz „Wer wird Europameister“ von Bürger Europas e.V. teil, das mit dem europäischen Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Dabei ging es darum, den Europameister zu ermitteln. Die Teilnehmer bekamen ein TED-Abstimmungsgerät und hatten so die Möglichkeit interaktiv mitzuwirken und verschiedene Fragen zu Europa zu beantworten. Die Themen reichten von den Zusammenhängen des jeweiligen Bundeslandes mit Europa, über Fragen nach Europas Rolle in der Welt, bis zu den Rechten, die die Schülerinnen und Schüler als Bürger der Europäischen Union haben. Die schnellsten Schülerinnen und Schüler mit der richtigen Antwort erhielten kleine Sachpreise. So erfuhren die Teilnehmer spielerisch ganz viel Neues und Wissenswertes zur EU. 

Im zweiten Teil war die Meinung der Schülerinnen und Schüler gefragt. Wieder mit einem TED-Abstimmungsgerät ausgerüstet, nahmen sie am Bürgerdialog teil, der derzeit in der gesamten Europäischen Union stattfindet. So äußerten sich die Schülerinnen und Schüler zu zentralen europäischen Fragestellungen. Die Antworten wurden gesammelt und an die Bundesregierung weitergeleitet, die die gesamten Ergebnisse zusammenträgt und auswertet  und auf nationaler als auch europäischer Ebene ausführlich diskutiert und Schlussfolgerungen für ihr Handeln zieht. So werden vielleicht eines Tages die Ideen unserer Schülerinnen und Schüler mit in den europäischen Prozess einfließen. Das Quiz kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Eine etwas andere Art von Unterricht, die dem ein oder anderen sicherlich langfristig im Gedächtnis bleiben wird. 

 

Industriekaufleute verabschiedet

24 Industriekaufleute haben nun ihre Berufsschulzeit absolviert. Am 12.10.2018 fand im Unternehmen Bette GmbH + Co KG (Delbrück) die Verabschiedung der jungen Leute statt.

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Nach dem offiziellen Teil, in dem Herr Grewe als Vertreter der Schulleitung, Herr Fleitmann als Bildungsgangleiter, Herr Göstenmeier (Unternehmensvertreter), Frau Buddenberg in der Funktion der Klassenlehrerin und der Auszubildende Matthias Gladisch Ansprachen hielten, bekamen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse überreicht. Die Moderation dieser Veranstaltung übernahmen Frau Böhner und Herr Dick. Anschließend erfolgte ein gemütliches Beisammensein. Dabei tauschten die Auszubildenden, die Lehrer und die Ausbilder Erfahrungen und Erinnerungen der vergangenen Zeit aus. 

Neue Schulleitung am LEBK

Matthias Gehle ist seit Beginn des Schuljahres 2018/19 neuer stellvertretender Schulleiter und kommissarischer Schulleiter des Ludwig-Erhard-Berufskollegs. Herr Gehle tritt die Nachfolge von Herrn Alfons Bölte an, der am 1. August 2018 in den Ruhestand gegangen ist.

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg mit seinen Standorten in Paderborn und Büren hat derzeit rund 2300 Schülerinnen und Schüler und 120 Lehrkräfte.

Studiendirektor Matthias Gehle war zuvor als stellvertretender Schulleiter am Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg in Warburg tätig.

 

 

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Zum Abschluss in die MeisterWerke

Zum Abschluss ihrer Berufsschulzeit besuchten die Schülerinnen und Schüler der IN3K die MeisterWerke in Rüthen-Meiste. Begleitet wurden die Auszubildenden von Herrn Fleitmann, Herrn Münstermann und Herrn Rüther. 

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Vor Ort erhielten sie während einer ausführlichen, aber dennoch kurzweiligen Führung interessante Einblicke mit zahlreichen Anknüpfungspunkten an den Berufsschulunterricht. Ein Schwerpunkt der Führung war die Herstellung des Echtholz-Parkettbodens, deren Teilprozesse anschaulich erklärt wurden, ein anderer war der Bereich Marketing und Vertrieb. 


Beim anschließenden Grillen ließ man die Veranstaltung ausklingen und blickte noch einmal auf die vergangenen zweieinhalb Jahre in der Berufsschule zurück.

Nach 17 Jahren ist Schluss

Nach 17 Jahren am Ludwig-Erhard-Berufskolleg ist Frau Finke zum Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand getreten. Sie hat sich in dieser Zeit 12 Jahre im Schulbüro um die Anliegen der Schülerinnen und Schüler gekümmert. Seit 2015 war Frau Finke im Vorzimmer der Schulleitung als Chefsekretärin tätig. 

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Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit, das Engagement und die gute Unterstützung in all den Jahren.

Das Kollegium des Ludwig-Erhard-Berufskolleg wünscht Frau Finke für ihren nächsten Lebensabschnitt alles Gute!

"HörBar" - Heute schon gehört?

 Seit einigen Tagen steht die „HörBar“ des „Paritätisches Hilfsdienstes“ des Kreis Paderborn und der „Jungen Selbsthilfe“ Paderborn am Lesepoint im Forum des Ludwig-Erhard-Berufskollegs.

 

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An der Säule, die mit einem MP3-Player sowie mit einem Kopfhörer ausgestattet ist, kann man sich über das Thema Depressionen informieren. In sieben verschiedenen Titeln erzählen Betroffene über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Darüber gibt es Informationen darüber, wo man Hilfe und Unterstützung erhalten kann.

Rene Bettermann

StD Detlef Sandmann verabschiedet

Viele Bürener Unternehmer und Bürger dürften Detlef Sandmann als Lehrer für Wirtschaft und als Schulstandortleiter der Dependance des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in Büren kennen. Nun hat er nach über 21 Jahren seinen bisherigen Wirkungsort in Richtung Arnsberg verlassen. Dort ist er seit Montag Schulleiter am Berufskolleg Eichholz.

 

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1997 kam Detlef Sandmann als junger Lehrer an das Ludwig-Erhard-Berufskolleg nach Paderborn. Bereits im Jahre 2002 wurde Sandmann zum Oberstudienrat ernannt, bevor er vier Jahre später zum Studiendirektor aufstieg. Im August 2010 übernahm Detlef Sandmann die Leitung der Dependance in Büren. 

Neben seiner Lehrtätigkeit und der Leitung des Standortes Büren koordinierte er schulfachliche Aufgaben und leitete das Projekt „Netzwerkbildung OWL“. Besonders hervorzuheben ist die Etablierung der Bürener Ausbildungsmesse „bam“, die im November bereits zum siebten Mal stattfinden wird. Detlef Sandmann war es auch, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass das Wirtschaftsgymnasium am Standort Büren implementiert werden konnte. Daneben initiierte er Kooperationen mit Zubringerschulen und sorgte stets für gute Kontakte zur heimischen Wirtschaft. Um den Kontakt zur Wissenschaft aufrechtzuerhalten, übernahm Detlef Sandmann für fünf Jahre eine Abordnung an die Universität Paderborn, die er neben seiner eigentlichen Tätigkeit ausübte. 

Seit 2008 engagiert sich Detlef Sandmann als Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes für Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW). Dort fungierte er als Pressesprecher, Geschäftsführer und Schriftleiter der Fachzeitschrift Wirtschaft und Erziehung. Seit 2013 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender des VLW. 

Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete der kommissarische Schulleiter Alfons Bölte Oberstudiendirektor Detlef Sandmann. Seine Aufgaben wird von nun an Herr Studiendirektor Markus Fleitmann übernehmen. 

Markus Fleitmann, wohnhaft in Bad Lippspringe, war bisher am Standort in Paderborn tätig. Dort unterrichtete er vor allem in den Bildungsgängen Industrie, Einzelhandel und im Wirtschaftsgymnasium. Markus Fleitmann ist am LEBK für die fachliche Koordination des Faches Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen in mehreren Bildungsgängen zuständig und leitet den Bildungsgang Industrie.  Nach dem Referendariat in Hildesheim nahm Fleitmann im Jahre 1996 seinen Dienst als Studienrat in Lemgo auf. Während dieser Zeit fungierte er als Fachberater der Schulaufsicht in der Bezirksregierung Detmold. Des Weiteren übernahm Herr Fleitmann drei Jahre lang neben seiner Lehrertätigkeit einen Lehrauftrag als Dozent an der Fachhochschule Südwestfalen. Nach dem Wechsel an das LEBK wurde Herr Fleitmann 2002 zum Oberstudienrat ernannt, bevor er dann im Jahre 2010 zum Studiendirektor befördert wurde. Vielen Auszubildenden aus den Bereichen Industrie und Handel wird Herr Markus Fleitmann als Mitglied eines Prüfungsausschusses bei der IHK bekannt sein.