30 angehende Abiturienten aus dem gesamten Regierungsbezirk sind in die Rolle von Firmenlenkern geschlüpft, haben in einer Simulation Mitarbeiter eingestellt, Entscheidungen über Marketing-Mix und Vertriebswege getroffen oder Produktionsmaschinen gekauft. Auch eine konkrete Finanzplanung und eine Kalkulation für die Produkte waren Teil der Aufgaben, die die jungen Leute im Wirtschaftswettbewerb um den »Goldenen Euro« bewältigen mussten.

Dazu haben sich Schulteams zum neunten Mal im Rudolf-Rempel-Berufskolleg getroffen. Während sich einige Teams mit mutigen Ideen einen schnellen Vorsprung verschaffen wollten, behielt das Team des Ems-Berufskollegs auf ihrem stetigen Wachstumspfad auch in schwierigen Marktsituationen einen kühlen Kopf und hielt die Angreifer stetig auf Abstand. Im letzten simulierten Wirtschaftsjahr dann ließ sich das Team unter hohem Zeitdruck noch die greifbare Trophäe abnehmen, und die Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs aus Paderborn an sich vorbeiziehen. Und auch das Reinhard-Mohn-Berufskolleg, das im Vorjahr den Pokal nach Gütersloh geholt hatte, zog noch an den Rheda-Wiedenbrückern vom Ems-Berufskolleg vorbei und schaffte es auf das zweite Siegertreppchen.

In dem Planspiel geht es darum, fiktive Unternehmen gegen harte Konkurrenz auf einem virtuellen Markt zu etablieren. Die Voraussetzungen sind dabei für alle »Vorstände« identisch: Alle haben zu Beginn die gleichen Marktanteile, Produktionszahlen und Mitarbeiterzahlen. Die Schüler sollen durch unternehmerische Entscheidungen ihren Betrieb zum Erfolg führen. Ziel ist es, das im Berufskolleg erworbene theoretische Wissen in einer praktischen Simulation zu vertiefen.

 

2017 11 27 WG Pokal

Quelle: WB vom 27.11.2017,  Ausgabe 275