Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg ist für sein fächerübergreifendes Schulprojekt über europäische Lebenswelten auf der Didacata in Hannover vom niedersächsichen Kultusminister Grant Hendrik Tonne ausgezeichnet worden. Es erhielt für „SPAGERITA - A Young European Unity“ von der Jury das eTwinning-Qualitätssiegel 2017 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 1.000,00 €.

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Auf dem Foto sieht man von links: Heidi Weidenbach Mattar, stellvertretende Generalsekretärin der KMK, StR' Nicole Broer, betreuende Lehrkraft, die Schüler der ehemaligen HH2b Christopher Huck und Nico Wüseke, StD' Alfons Bölte, kommisarischer Schulleiter, der niedersächsiche Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Erasmus+ und eTwinning Beauftragte der Bezirksregierung Düsseldorf, als Vertreter des Landes NRW.

 

 

Schulministerin Yvonne Gebauer gratulierte allen Preisträgerschulen des eTwinning-Qualitätssiegels und erklärte: „Die Digitalisierung eröffnet neue Freiräume für das Lernen in der Schule. So kann uns das Internet dabei helfen, auch über große Entfernungen hinweg an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Wie das konkret gelingen kann, haben die Schülerinnen und Schüler der ausgezeichneten Schulen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Qualitätssiegel ist der verdiente Lohn für ihr großes Engagement und ihren besonderen Ideenreichtum. „

 Im Projekt haben sich  die Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs fächerübergreifend mit dem Thema „Europas Vielfalt“ beschäftigt. Die 17- bis 20-Jährigen stellten ihre Heimatstadt Paderborn vor, sammelten mit großem Engagement Informationen über die Geschichte, über Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur und beschrieben das Lebensgefühl, was sie mit Paderborn verbinden. Sie tauschten sich mit ihren Partnerschülern in Italien und Spanien in Videokonferenzen aus, forderten einander mit Quizaufgaben heraus und veröffentlichten gemeinsam ein umfangreiches eJournal. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

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 „Ein hervorragendes Projekt, bei dem die Jugendlichen nicht nur ihre Stadt besser kennenlernen, sondern auf spielerische Weise die Heimat ihrer Partnerschüler. Gleichzeitig erfahren sie, wie wichtig Englisch als Verbindungssprache ist und wie viel Spaß es machen kann, miteinander zu kommunizieren“, befand die Jury.

 

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Bildnachweis:   PAD/Marcus Gloger ist.