Im Rahmen des seit 1987 bestehenden Austausches mit unserer Partnerschule, dem Lycée Saint-Charles Sainte-Croix, reisten 21 Schülerinnen und Schüler im April in Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Broer und Frau Brake nach Le Mans in die Pays-de-la-Loire. Dank der finanziellen Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) konnte diese Begegnung erneut realisiert werden. 

 

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vor der Reise bereits innerhalb des Europa-Kurses intensiv mit dem Thema „Deutsches und französisches kulturelles Erbe – Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ beschäftigt. Sie bereiteten die Reise vor, indem sie sich inhaltlich mit den einzelnen Programmpunkten, wie beispielweise die Besichtigung des Mémorialsin Caen, den Sehenswürdigkeiten in Paris und unserer Partnerstadt Le Mans auseinandersetzten. 

Neben der Teilnahme am Unterricht an der Partnerschule standen auch eine Besichtigung der Keksfabrik „La Sablésienne“ inSablé sur Sarthe, eine Führung durch die Manceller Altstadt - die  größte und besterhaltene Altstadt Europas -  und ein Tagesausflug zum Mémorialin Caen auf dem Programm. Da durften natürlich auch die Landungsstrände der Alliierten sowie die deutschen und amerikanischen Soldatenfriedhöfe in der Normandie nicht fehlen. Dies war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein sichtlich bewegender Moment, zumal sie diesen geschichtsträchtigen Ort gemeinsam mit einigen französischen Austauschschülerinnen und -schülern gemeinsam besichtigten und sich Dank der Erläuterungen der Reisebegleiterin der Bedeutung dieses historischen Ereignisses bewusst wurden. Schließlich besichtigten die Schülerinnen und Schüler auch die französische Hauptstadt und schlüpften während des Stadtrundganges selbst in die Rolle des Tourguides. Spätestens beim Anblick des Eiffelturms am Place de Trocadero, waren alle völlig begeistert und es zeigte sich mal wieder, dass Paris das absolute Highlight der Fahrt war. 

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Die Schülerinnen und Schüler lebten während der Austauschwoche in Gastfamilien und hatten so die Gelegenheit, die französische Kultur und Lebensart intensiv kennenzulernen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abschied so manchem doch sichtlich schwer fiel. 

Nähere Informationen zu unserer Reise finden Sie auch in unserem Reisetagebuch.  

 

(geschrieben von Nicole Broer und Frauke Brake )