EU flag-Erasmus plus min GroesseEuropa hautnah erleben, andere Kulturen verstehen, Englisch in Alltagssituationen anwenden: Im Projekt „FACE – The faces and challenges of Europe“ lernen Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Facetten Europas kennen.

Seit dem 1. September 2015 ist das Ludwig-Erhard-Berufskolleg Teil einer
Erasmus+ -Gemeinschaft. Erasmus+ ist ein EU-finanziertes Programm, das Partnerschaften und Kooperationen innerhalb Europas fördert.

In Zusammenarbeit mit jeweils einer Partnerschule aus Norwegen, Frankreich und der Türkei beschäftigt sich die Europaklasse des Wirtschaftsgymnasiums des Ludwig-Erhard-Berufskollegs im Rahmen vielfältiger Themen mit den verschiedenen Facetten Europas. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler innerhalb der drei Jahre, in denen die Kooperation besteht, u.a. die verschiedenen Schulsysteme in Europa, die Sitten und Gebräuche, die Wirtschaft vor Ort oder den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit in den einzelnen Ländern erarbeiten, miteinander vergleichen und gemeinsam auswerten.

Im Kurs „Europa“ bereiten die SuS die Themen in Form von Videos oder PPT-Präsentationen auf und präsentieren diese innerhalb der Austauschwochen im jeweiligen Gastland. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden anschließend auf einer eigenen Website veröffentlicht. (www.facesofeu.com)

Bis zum 31. August 2018 besuchen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig im Rahmen der transnationalen Wochen. Insgesamt finden in den drei Jahren sechs Reisen je Land statt, an der jeweils eine Gruppe der Schülerinnen und Schüler des Europakurses teilnehmen, so dass ein direkter interkultureller Austausch ermöglicht wird.

Neben den Projekttreffen in den einzelnen Ländern haben die Teilnehmer der Europaklasse außerdem die Möglichkeit für eine Zeit von maximal drei Monaten als Gastschüler am Schulunterricht einer Partnerschule teilzunehmen oder in einem dort ansässigen Unternehmen ein Praktikum zu absolvieren.

Für die SuS ist die Teilnahme an diesem Projekt eine große Bereicherung. Sie besuchen nicht nur andere europäische Länder, sie lernen auch andere Kulturen und das Leben in einer Gastfamilie kennen. Europa wird für die SuS ein Stück erlebbarer, indem sie sich den Projektpartnern annähern und über die Grenzen hinweg international zusammenarbeiten. So kann Internationalität, Pluralität und Offenheit im Schulalltag spürbar gemacht werden und bei den SuS zu der Erkenntnis führen, dass das, was uns verbindet, viel stärker ist als alles, was uns trennt.