Erasmus+ Projekttreffen in Paderborn

Vom 29.03.2017 bis zum 07.03.2017 steht das Ludwig-Erhard-Berufskolleg ganz unter dem Zeichen Europas. In diesen zehn Tagen heißen wir unsere Projektpartner in Paderborn willkommen. In der mittlerweile fünften internationalen Woche des Erasmus+-Projekts FACE – The Faces and Challenges of Europe, empfangen wir insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler und 9 Gastlehrer und –lehrerinnen in Paderborn; erwartet werden: 21 aus Châteaulin (Frankreich), 13 aus Kyrksaeteroera (Norwegen) und 8 aus Nazilli (Türkei).

Die Woche steht unter dem Motto „Local economy in Europe“. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den bedeutendsten Wirtschaftszweigen und den dazugehörigen Firmen der jeweiligen Regionen der Partnerländer auseinander und erarbeiten deren Einfluss auf die europäische Wirtschaft. 

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Austauschschüler zu Gast

Einen herzlichen Empfang bereitete Paderborns stellvertretender Bürgermeister Dieter Honervogt insgesamt 32 Schülern aus Frankreich, Norwegen und der Türkei und deren Lehrern im Großen Saal des Rathauses. Noch bis zum 25. Januar sind sie im Rahmen des EU-Projekts „Erasmus+“ Gast an ihrer Paderborner Partnerschule, dem Ludwig-Erhard-Berufskolleg.

Ich heiße Sie in Paderborn herzlich willkommen“, sagte Honervogt an die Gäste aus dem Ausland gewandt, die gemeinsam mit ihren Gastgebern vom Ludwig-Erhard-Berufskolleg ins Rathaus gekommen waren. Dort versorgte sie der stellvertretende Bürgermeister unter anderem mit zahlreichen Informationen über die Stadt. Während ihres Aufenthalts in Paderborn nehmen die Gastschüler nicht nur am Unterricht an ihrer Partnerschule teil, sondern besuchen unter anderem das Heinz-Nixdorf-Museumsforum, die Benteler-Arena und die Zeche Zollverein in Essen. Seit dem ersten September 2015 ist das Ludwig-Erhard-Berufskolleg Teil der Gemeinschaft „Erasmus+“. Dabei handelt es sich um ein EU-finanziertes Programm, das Partnerschaften und Kooperationen innerhalb Europas fördert. In Zusammenarbeit mit den Partnerschulen beschäftigt sich die Europaklasse des Wirtschaftsgymnasiums des Berufskollegs mit den verschiedenen Facetten Europas und deckt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Neben den Projekttreffen in den einzelnen Ländern haben die Schüler der Europaklasse außerdem die Möglichkeit für eine Zeit von maximal drei Monaten als Gastschüler am Schulunterricht einer Partnerschule teilzunehmen oder in einem dort ansässigen Unternehmen ein Praktikum zu absolvieren. Noch bis zum 31. August 2018 besuchen sie sich gegenseitig. Insgesamt finden sechs Reisen je Land statt, an denen jeweils eine kleinere Auswahl der Schüler des Europakurses teilnimmt.

Quelle: 21.01.2016, Stadt Paderborn, Katharina Multhaupt

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Susie und Colas - Herzlich Willkommen

Europa hautnah erleben derzeit die Schülerinnen und Schüler der WG 1b. Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „FACE – The Faces and Challenges of Europe“ besuchen derzeit zwei französische Austauschschüler aus Châteaulin (Bretagne) das LEBK.

Susie Guehenneux und Colas Guillon nehmen für einen Monat am Unterricht der WG1b teil und leben in einer deutschen Gastfamilie. „Ich habe mich für dieses Austauschprogramm beworben, weil ich dadurch meine Deutschkenntnisse verbessern und vor allem eine andere Kultur und neue Leute kennenlernen kann“, so Colas Guillon. Auch Susie Guehenneux ist begeistert: „Ich finde Paderborn cool. Wir haben hier mehr Freizeit nach der Schule als in Frankreich und dadurch die Möglichkeit viel mit unseren Austauschpartnern zu unternehmen.“

Im Rahmen des EU finanzierten Erasmus+-Programms haben auch die Schülerinnen und Schüler der WG1b die Möglichkeit, einen sogenannten Langzeitaufenthalt bei den Partnern in Frankreich oder Norwegen in Anspruch zu nehmen. Derzeit absolviert der Schüler Cedric Hermens aus der WG1b ein vierwöchentliches Praktikum in Norwegen. Von Februar bis März war bereits eine norwegische Schülerin am LEBK zu Gast.

So bietet das Erasmus+ Projekt neben den regelmäßig stattfindenden transnationalen Wochen in den Partnerländern (Türkei, Norwegen und Frankreich) auch einzelnen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten die Kultur des jeweiligen Partnerlandes hautnah zu erleben und die Fremdsprachenkenntnisse und das interkulturelle Verständnis zu verbessern. Dadurch werden Schlüsselqualifikationen erworben, die im heutigen Europa wichtiger denn je geworden sind.

 

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LEBK goes Europe

Europa hautnah erleben, andere Kulturen verstehen, Englisch in Alltagssituationen anwenden: Im Projekt „FACE – The faces and challenges of Europe“ lernen Jugendliche, die verschiedenen Facetten Europas kennen.

Seit dem 1. September dieses Jahres ist das Ludwig-Erhard-Berufskolleg Teil einer
Erasmus+ -Gemeinschaft. Erasmus+ ist ein EU-finanziertes Programm, das Partnerschaften und Kooperationen innerhalb Europas fördert.

In Zusammenarbeit mit jeweils einer Partnerschule aus Norwegen, Frankreich und der Türkei beschäftigt sich die Europaklasse des Wirtschaftsgymnasiums des Ludwig-Erhard-Berufskollegs mit den verschiedenen Facetten Europas und deckt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler innerhalb der nächsten drei Jahre u.a. die verschiedenen Schulsysteme in Europa, die Sitten und Gebräuche, die Wirtschaft vor Ort  oder den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit in den einzelnen Ländern  erarbeiten, miteinander vergleichen und gemeinsam auswerten.

Im Kurs „Europa“ bereiten die Schülerinnen und Schüler  der einzelnen Länder die Themen in Form von Videos oder PPT-Präsentationen auf und präsentieren diese innerhalb der Austauschwoche im jeweiligen Gastland. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden anschließend auch auf einer eigenen Website veröffentlicht. Für die Schülerinnen und Schülern ist die Teilnahme an diesem Projekt eine große Bereicherung. Sie besuchen nicht nur andere europäische Länder, sie lernen auch andere Kulturen und das Leben in einer Gastfamilie kennen. Europa wird für die Schülerinnen und Schülern ein Stück erlebbarer, indem sie sich den Projektpartnern annähern und über die Grenzen hinweg international zusammenarbeiten. So kann Internationalität, Pluralität und Offenheit im Schulalltag spürbar gemacht werden und bei den Schülerinnen und Schülern zu der Erkenntnis führen, dass das, was uns verbindet, viel stärker ist als alles, was uns trennt.

Nicole Broer und Ludger Katt vom Ludwig-Erhard-Berufskolleg nahmen im Oktober am ersten länderübergreifenden Projekttreffen in der Türkei teil. Alle am Projekt beteiligten Lehrkräfte tauschten sich dort über die bevorstehenden Reisen und gemeinsamen Aktivitäten aus. Bis zum 31. August 2018 besuchen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig. Insgesamt finden in den drei Jahren sechs Reisen je Land statt, an der jeweils eine kleinere Auswahl der Schüler des Europakurses teilnehmen.

Innerhalb der ersten transnationalen Woche im Januar, dürfen die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasium erstmals die Gäste in Paderborn begrüßen. Neben den Projekttreffen in den einzelnen Ländern haben die Schüler der Europaklasse außerdem die Möglichkeit für eine Zeit von maximal drei Monaten als Gastschüler am Schulunterricht einer Partnerschule teilzunehmen oder in einem dort ansässigen Unternehmen ein Praktikum zu absolvieren.

Wir freuen uns schon auf den interkulturellen Austausch. 

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Erasmus+: WG-Schüler in der Bretagne

Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „FACE – The Faces and Challenges of Europe“ reisten insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler der WG1b im April für 10 Tage nach Frankreich in die Bretagne. Châteaulin hieß der Ort der Partnerschule, des Collège Lycée Jean Moulin. Die Schüler hatten sich vor der Reise bereits innerhalb des Europa-Kurses intensiv mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt und dazu ein Video, Faltblätter und Power Point Präsentationen erstellt, die dann den Partnern aus Norwegen, Frankreich und der Türkei in Châteaulin präsentiert wurden. Im Gegenzug erfuhren die deutschen Schüler dann auch Interessantes zum Thema Umweltschutz und erneuerbare Energien der jeweiligen Partnerländer.

Neben der Arbeit an dem Thema "Umwelt" standen auch Besichtigungen zweier Biofarmen, eines Bekleidungsherstellers (Amor Lux) und einer Militärbasis auf dem Programm. Ein Empfang beim Bürgermeister der Stadt Châteaulin, Ausflüge nach Quimper und zur Halbinsel Crozon rundeten das Programm ab. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten die Zeit in Gastfamilien und hatten so die Gelegenheit die französische Kultur und die französische Art zu leben intensiv kennenzulernen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abschied so manchem doch sichtlich schwer fiel. 

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